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Landschaft von Ostfriesland
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KULTUR / AKTUELLES

1. Preis KulturKontakte 2017

Landschaftspräsident Rico Mecklenburg (v. l.), Marie Ubben, Harpreet Ahluwalia, Katrin Rodrian, Foto: Eberhard Wühle

Niedersächsischer KulturKontakte-Preis
für Plattdeutsch-Konzept von Edeka

Erfolgreiche Kooperation mit der Ostfriesischen Landschaft war ausschlaggebend für Platz 1  

GOSLAR/OSTFRIESLAND – Sensationeller Erfolg - erstmals seit der Vergabe im Jahre 2006 geht ein     Niedersächsischer KulturKontakte-Preis wieder nach Ostfriesland. Am Mittwochabend (08.11.2017) hat Abteilungsleiter Ralf Borchers aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium auf der Preisverleihung im Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar in einem Festakt mit rund 150 Gästen aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien drei Unternehmen mit dem Niedersächsischen KulturKontakte-Preis 2017 für vorbildliche Kulturförderung ausgezeichnet. In der Kategorie „großes Unternehmen“ jubelten die Vertreter von Edeka Minden-Hannover an der Seite von Landschaftspräsident Rico Mecklenburg und Katrin Rodrian. Die Leiterin der Regionalen Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft hatte im Frühjahr die Initiative ergriffen und das Lebensmittel-Handelsunternehmen für diesen Preis, der unter dem Motto „Wirtschaft und Kultur im Dialog“ steht, vorgeschlagen.

Heidi Kluth, Vizepräsidentin der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade fand bei der Preisverleihung anerkennende Worte und würdigte die Edeka-Kooperation mit der Ostfriesischen Landschaft. Ganzer Text: 

 

Modellregion Ostfriesland - Zwischenbilanz in Berlin

Katrin Rodrian, Karin Hahn Nds. Wirtschaftsministerium Ministerium für Wirtschaft und Verkehr, Arno Ulrichs IHK Ostfriesland und Papenburg, Imke Wemken, Ostfriesland Tourismus GmbH, Ilka Erdwiens Kunsthalle Emden, Christian Wandscher Park der Gärten Bad Zwischenahn

Ostfriesland im Kulturtourismus ganz vorn

Vertreter aus den Bereichen Kultur und Tourismus von der gesamten Ostfriesischen Halbinsel fuhren in starker Besetzung nach Berlin. Auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie trafen sich die fünf prämierten Modellregionen zur Zwischenbilanz, um bisherige Ergebnisse zu erfahren und die zu erreichenden Ziele bis 2018 zu stecken.

Im Herbst 2016 wurde Ostfriesland unter 77 Bewerbern zur Modellregion der ersten Stunde ausgewählt, um mit Bundesmitteln drei Jahre lang Modelle für einen verbesserten Kulturtourismus zu entwickeln. Diese sollen Vorbild für das gesamte Bundesgebiet sein. 

Auf Einladung der Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke, kamen sieben Kulturschaffende und Tourister der Ostfriesischen Halbinsel, um sich und ihre Arbeit vorzustellen, aber auch, um aus den Erfahrungen der anderen Modellregionen, wie der Zugspitze oder der Niederlausitz, zu lernen. Prof. Dr. Antje Sander, Schlossmuseum Jever, Dr. Stefan Borchardt und Ilka Erdwiens, Kunsthalle Emden Arno Ulrichs, IHK für Papenburg und Ostfriesland, Imke Wemken, Ostfriesland Tourismus GmbH, Katrin Rodrian Ostfriesische Landschaft und Christian Wandscher, Park der Gärten Bad Zwischenahn vertraten als Mitglieder des Arbeitskreises "Kulturnetzwerk Ostfriesland" die Interessen der Region. Dieser Verbund, der seit 2007 sehr erfolgreich die gesamte Ostfriesische Halbinsel kulturtouristisch darstellt, wurde von beinahe allen Rednern als Best Practice und somit zum Vorbild für die anderen Regionen genannt. „Der gemeinsame Austausch an Wissen und Erfahrungen stand aber im Vordergrund und es war ein besonderes Gefühl zu sehen, wie zahlreich  Ostfriesland in Berlin Flagge gezeigt hat", so Imke Wemken von der Ostfriesland Tourismus GmbH. 

 

Verleihung: Ostfriesische Teekultur UNESCO Immaterielle Kulturerbe seit Dezember 2016

Foto: Christoph Löffler

Die Staatsministerin Prof. Monika Grütters, Kultusministerin Dr. Martina Münch für die Kultusministerkonferenz und Prof. Christoph Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission haben am 29. Mai 2017 in Berlin Vertretern von 34 Formen des Immateriellen Kulturerbes Urkunden zur Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis überreicht. Dazu zählen beispielsweise der Poetry Slam, die Ostfriesische Teekultur, das Märchenerzählen und die Porzellanmalerei. Zwei Initiativen wurden für ihre gute Praxis beim Erhalt des Immateriellen Kulturerbes geehrt.

Alle Informationen zur Auszeichnung und zum Immateriellen Kulturerbe.

 

„Sehnsucht neue Heimat – Ankommen im Nordwesten“ - Kooperationsprojekt als Best-Practice ausgezeichnet

Ministerin urteilt: „Vielfalt und Qualität sind beeindruckend“
AURICH/NORDEN - Fünf künstlerische Projekte aus Niedersachsen wurden jetzt in die sogenannte Best-Practice-Datenbank der Kultusministerkonferenz für Kulturprojekte von und mit Geflüchteten aufgenommen. Zu ihnen gehört die Initiative „Sehnsucht neue Heimat – Ankommen im Nordwesten“ der Ostfriesischen Landschaft, Emsländischen Landschaft und des Landschaftsverbands Osnabrücker Land. „Kulturelle Teilhabe und kultureller Austausch sind zentrale Voraussetzungen, damit Integration gelingt. Die Vielfalt und Qualität der kulturellen Projekte mit geflüchteten Menschen in allen Regionen Niedersachsens sind beeindruckend", unterstreicht Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić.

Komplette Pressemitteilung lesen

 

Landschaftsboßeln mit Ministerpräsident Stephan Weil

Foto: Reinhard Former

Zum traditionellen Landschaftsboßeln der Ostfriesischen Landschaft am 29. März 2017 stellte sich u. a. Herr Ministerpräsident Stephan Weil der sportlichen Herausforderung - mit Erfolg.

Ostfriesland Kulturkalender 2017

Der Ostfriesland Kulturkalender 2017 zeigt übersichtlich rund 100 Veranstaltungen aus Kultur und Natur in der Region. Der Sonderteil „500 Jahre Reformation in Ostfriesland“ präsentiert spannende Veranstaltungen und nütziche Informationen zu dem Thema.

 

Der Ostfriesland Kulturkalender 2017 kann hier bestellt werden.

 

Juli 2015 - Präsident Mecklenburg wirbt in Kunsthalle Emden für Themenjahr 2016

Rico Mecklenburg; Präsident der Ostfriesischen Landschaft

Anlässlich der Ausstellungseröffnung „Zeitreise“ in der Kunsthalle Emden sprach der Präsident der Ostfriesischen Landschaft, Rico Mecklenburg, am 25.7.2015 vor vollem Haus ausführlich über das geplante Themenjahr „Land der Entdeckungen 2016“.

Mai 2015 - Tagung "Auf den Spuren jüdischen Lebens im Emsland"

Katrin Rodrian; Leiterin der Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft

Am 20. Mai 2015 fand im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen die Tagung "Auf den Spuren jüdischen Lebens im Emsland" statt. Vorgestellt wurden Projekte zum Thema jüdisches Leben aus anderen Landkreisen und aus den Niederlanden. In diesem Rahmen referierte Katrin Rodrian, Leiterin der Kulturagentur der Ostfriesen Landschaft, über das große Netzwerkprojekt „Reise ins jüdische Ostfriesland. Erinnerungskultur und Rezeptionsgeschichte in Ostfriesland“.

Weitere Informationen unter

September 2013 - Reise ins jüdische Ostfriesland

Aus Anlass des 75. Gedenktages der Pogromnacht vom 9. November 1938 erinnert die Ostfriesische Landschaft, gemeinsam mit vielen Netzwerkpartnern in der Region, an das einst lebendige jüdische Leben auf der gesamten Ostfriesischen Halbinsel.
Im Rahmen des kulturtouristischen Themenjahres „Land der Entdeckungen 2013“ wurde eine 67seitige Broschüre mit vielen Informationen und Rundgängen zu Stätten jüdischer Kultur und Geschichte erstellt.

 

Die Broschüre zur "Reise ins Jüdische Ostfriesland" erhalten Sie unter  Kultur@ostfriesischelandschaft.de

Januar 2013 - Das Themenjahr "Land der Entdeckungen 2013" hat begonnen

20. November 2012 - „Moden un Maneren“, Ostfrieslands Bräuche, Traditionen und Besonderheiten

-Die erste Auflage von 5.000 Stück ist bereits vergriffen!-

Bräuche werden auf der Ostfriesischen Halbinsel auch im 21. Jahrhundert noch aktiv gelebt. Die Broschüre „Moden un Maneren“ ist seit 24 Jahren die erste zusammenfassende Darstellung ostfriesischer und friesischer Traditionen und Besonderheiten und beschreibt sie vom Dollart bis zum Jadebusen. Auf 75 Seiten werden 76 Bräuche und Sportarten mit 205 Fotos und 18 Zitaten veranschaulicht. Beschrieben werden – mit einer Ausnahme – ausschließlich Bräuche, die noch heute ihren lebendigen Ausdruck finden und mindestens seit den 1950er Jahren bis heute praktiziert werden. Auf anschauliche Weise will die Publikation gleichermaßen Einheimische und Besucher erreichen. Auch soll sie Menschen, die neu in die Region gezogen sind, den Zugang zum authentischen Ostfriesland erleichtern.
„Ganz gleich, um welchen Brauch oder welche Tradition es sich handelt, das Lebendige im Miteinander der Menschen steht immer im Mittelpunkt der Texte und Bilder“, so Helmut Collmann, Präsident der Ostfriesischen Landschaft.


Im Vorfeld zu den Recherchen wurden 140 Heimat- und Geschichtsvereine mit der Bitte um Informationen angeschrieben. Die Rückmeldung war überwältigend. Sogar Butenostfriesen sandten Bild- und Textmaterial ein. Nicht alles konnte im Detail berücksichtigt werden, fand aber Eingang in den allgemeinen Text.

 

Inhalt
Inhaltlich orientiert sich die Broschüre am Jahreslauf und am Lebenslauf der Menschen. Dabei bilden beispielsweise Paasken (Ostern) und Sünnerklaas (Nikolaus) Höhepunkte im Jahresverlauf. Bräuche wie das Paaskefüür (Osterfeuer) sind zwar nicht auf Ostfriesland beschränkt, besitzen jedoch, wie auf der Insel Borkum, zum Teil eine besondere regionale Ausprägung. Auch um den Sünnerklaas herum existieren verschiedene Traditionen. So fährt der Sinterklaas, wie er in Emden und einigen anderen Orten heißt, dort mit dem Schiff ein und wird begleitet von seinen Helfern, de Swarten Pieten (wörtl.: Schwarzen Petern). Fast überall in Ostfriesland findet am Vorabend zu Sünnerklaas das Verknobeln statt, das sich einer großen Beliebtheit erfreut. Wer es schafft, mit drei Würfeln eine möglichst hohe Zahl zu erzielen, hat die Chance, Backwaren, Süßes, Würste oder gar ganze Enten zu gewinnen.


Ermöglicht wurde der Druck der 5.000 Exemplare durch die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, die Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Ostfriesland sowie das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK).
„Es schön, dass gezeigt wird, wie Traditionen zum Leben der Menschen auf der Ostfriesischen Halbinsel einfach dazugehören. Nur so kann auch nach außen hin ein authentisches Bild der Region vermittelt werden“, freut sich Harald Lesch, Vorstandsvorsitzender der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland. „Weiterhin haben wir bereits im Vorfeld erfahren, wie groß die Nachfrage nach einer umfassenden Darstellung von Bräuchen ist. Viele Eltern und Großeltern haben den Wunsch, die gelebten Traditionen an die nächste Generation zu vermitteln und freuen sich, wenn sie das mit dieser reich bebilderten Broschüre tun können“, so Lesch weiter.


Bräuche ein Beitrag zur regionalen Identität
Aktuell wurde im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur des Niedersächsischen Landtages thematisiert, dass Deutschland das UNESCO-Übereinkommen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes ratifizieren will. Bei Bräuchen handelt es sich um einen der fünf definierten Bereiche des immateriellen Kulturerbes, die als besonders bewahrenswert gelten. „Moden un Maneren kann sicherlich einen Beitrag zu dieser Diskussion leisten, denn eine Publikation über Bräuche und Traditionen dient der Bewusstmachung und Stärkung der regionalen Identität. Mit der Broschüre leisten wir dazu einen wichtigen Beitrag“, so Helmut Collmann, Präsident der Ostfriesischen Landschaft.
Gestaltet wurde die Broschüre von Nicolaus Hippen, sparq design Aurich
Gedruckt bei SKN Druck und Verlag GmbH und Co. KG Norden 

Versand:
Die erste Auflage „Moden un Maneren“ wurde an alle Kindergärten, Schulen, Heimat-, Geschichts- und Kulturvereine in Ostfriesland verschickt.

18. Juli 2012 - Best Practice Ostfriesland

Best Practice Ostfriesland

„Kulturnetzwerk Ostfriesland“ auf Bundes- und Landesebene ausgezeichnet

 

Ostfriesland / Ostfriesische Halbinsel

Das „Kulturnetzwerk Ostfriesland“ erhielt aktuell auf Bundes- als auch auf Landesebene die Auszeichnung als „Best Practice Ostfriesland“.

 

Auf Initiative des Deutschen Reiseverbandes e.V. und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie werden zurzeit bundesweit Handlungsempfehlungen zur Förderung von Tourismus herausgegeben. Das „Kulturnetzwerk Ostfriesland“ wurde dabei als eines von 31 Vertretern zum „Vorreiter für Tourismusperspektiven im ländlichen Raum“ ernannt.

Für den Deutschen Reiseverband e.V. war ausschlaggebend, dass das von der Ostfriesischen Landschaft in Kooperation mit der Ostfriesland Tourismus GmbH durchgeführte Kulturnetzwerk ein loses Netz von über 100 Partnern aus Kultur und Tourismus erfolgreich bündelt. In dreijährigen Abständen führt es Themenjahre mit allen Partnern auf der gesamten Ostfriesischen Halbinsel durch. Nach „Garten Eden 2007“ und „Abenteuer Wirklichkeit 2010“ folgt im kommenden Jahr „Land der Entdeckungen 2013“. Hierbei werden hochwertige kulturelle Angebote mit der touristischen Urlaubswerkstatt kombiniert. Diese ermöglicht im Baukastensystem eine individuelle Kombination von Angeboten für Urlauber wie Tagesausflügler. Bei „Land der Entdeckungen 2013 werden bekannte Imagekomponenten Ostfrieslands wie Weite, Deiche und Kühe um hochwertige kulturelle Aspekte ergänzt, um die Wahrnehmung von Qualität und Kulturerbe vor Ort zu stärken. Diese Kulturangebote schaffen weiterhin Anreize für potenzielle Fachkräfte, mit ihren Familien in die Region zu kommen und führen Kulturtouristen in eine authentische wie anspruchsvolle Urlaubsdestination.

 

Für das Niedersächsische Wirtschaftsministerium war vor allem der wirtschaftliche Aspekt des „Kulturnetzwerk Ostfriesland“ Auslöser, die Ostfriesen ebenfalls als vorbildhaft zu benennen. Die gezielte Kooperation mit Partnern aus Kultur, Tourismus und Wirtschaft, bewirkt mittel- und langfristig, dass Kultur als harter Standortfaktor den Unternehmen die Möglichkeit bietet, sich in der Region zu engagieren und so Ostfriesland weiter zu fördern und die Zukunft erfolgreich zu gestalten.

 

 

www.mw.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=5522&article_id=15122&_psmand=18

 

www.tourismus-fuers-land.de

 

 

 

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